Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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Typisierungstest in Kooperation mit dem Rotary-Club

Typisierungsaktion klein 5

Am Freitagmorgen (08. März 2019) herrschte vor dem Biologieraum 1 reges Treiben: Über 120 Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase und einige Kolleginnen und Kollegen des Kepler-Gymnasiums zeigten soziales Engagement und nahmen an der sogenannten Stammzellenspende teil, die erstmalig am Kepler-Gymnasium durchgeführt wurde. Die Aktion kam durch die Zusammenarbeit mit der Fachschaft Biologie, dem Rotary-Club und der Uniklinik Köln zustande. Speichelprobe zum guten Zweck, aber wozu genau dient eigentlich so ein Typisierungstest?

Viele Menschen – Erwachsene und Kinder - leiden an Erkrankungen blutbildender Organe, wie z.B. an Leukämie oder Knochenmarkversagen. Diese Krankheiten können tödlich enden, wenn sich innerhalb der Familie oder des Bekanntenkreises kein geeigneter Knochenmark- oder Stammzellenspender findet. Viele Komponenten müssen zwischen Spender und Erkranktem passen, wodurch es extrem schwierig ist, die notwendigen Übereinstimmungen zu finden. Für diesen Zweck gibt es regionale Spenderdateien, von denen aus die registrierten Spenderdaten beim Zentralen Knochenmarkspenderregister (ZKRD) in Ulm gemeldet werden. Im Bestreben, diese Spenderdatei zu erweitern, gaben über 120  volljährige Q1- und Q2-Schüler und  viele unter 40-jährige Kollegen eine Speichelprobe, um sich als potenzielle Spender registrieren zu lassen. Josef Deters, der am Kepler federführend für die Organisation und Durchführung der Stammzellenspende verantwortlich war, zeigte sich mit dem sozialen Engagement der Beteiligten im höchsten Maße zufrieden: „Im Vorhinein gab es durchaus Einiges zu organisieren, aber wenn dann an einem solchen Tag alles so reibungslos läuft, weiß ich, hat sich die Arbeit gelohnt! Hoffen wir, dass heute einige Daten registriert werden, die Leben retten können.“ Auch Dr. Bettina de Hesselle, die als Vertreterin des Rotary-Clubs zusammen mit elf weiteren Mitarbeitern die Stammzellenspende koordinierte und durchführte, zeigte sich ob des sozialen Engagements der Kepler-Schulgemeinde sehr zufrieden: „Im Rotary-Club engagieren wir uns für den guten Zweck. Wenn wir hier vor Ort sehen, dass es so viele junge Menschen gibt, die sich registrieren lassen, ist das für uns alle eine Freude! Da ist es auch ganz klar, dass wir jedem Spender als kleines Dankeschön ein Brötchen vom schulinternen Kiosk spendieren.“ Dass unter den Spendern am heutigen Tage der 3000. Spender für den Rotary-Club war, gab der Typisierungsaktion am Kepler einen besonders erfreulichen Beigeschmack!

Fotos: Ahmann & Schlieker

 

 

Verantwortlich für die Inhalte dieser Seite: Christoph Hagel-Grüner

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