Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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Praxissemesterstudierende 2018 klein

Seit zwei Wochen sind euch an unserer Schule vielleicht schon neue Gesichter aufgefallen: Bei diesen Gesichtern handelt es sich um die neuen Praxissemesterstudierenden: Leonie Lührmann (kath. Religion, Sport), Linda Mikowsky (Erdkunde, Spanisch), Dorothee Pinke (Englisch, Sport), Katrin Schulz (Deutsch, Pädagogik) und Jan-Friedrich Stalljohann (Erdkunde, Geschichte).

Doch was genau ist ein Praxissemesterstudierender und was sind die Aufgabenbereiche bzw. Ziele eines Praxissemesterstudierenden? Dieses "Praktikum" ist relativ neu, es ist erst der achte Durchgang. Ziel ist es, dass die Praxissemesterstudierenden während ihres Masterstudiums das Schulleben aus Sicht des Lehrers besser kennenlernen. Außerdem erzählten sie im Interview, dass die wesentliche Funktion dieses Praxissemesters folgendermaßen zusammengefasst werden könne: mehr Praxis, weniger Theorie. Um die Organisation und den Ablauf des Praxissemesters möglichst optimal zu erreichen, gibt es das sogenannte „Mentoren-System“: Alle Praxissemesterstudierenden haben für jedes ihrer beiden Fächer mindestens einen Lehrer bzw. Mentor, den sie im Unterricht begleiten.

Angesprochen auf den ersten Eindruck vom Kepler, berichteten sie im Interview, dass sie sehr herzlich aufgenommen worden seien. Die Lehrer und Schüler seien sehr offen und vor allem sehr motiviert. Auf die Frage, was sie von ihrer Zeit am Kepler erwarten, waren sich die fünf Praxissemesterstudierenden einig, dass sie den Perspektivwechsel vom Schüler zum Lehrer sehr interessant finden. Sie berichteten ebenfalls, dass sie am Kepler gerne möglichst viel selbst unterrichten möchten und schauen wollen, wie man den Unterricht eigentlich plant und gestaltet. Auch haben sie starkes Interesse daran zu erfahren, welche zusätzlichen Aufgabenbereiche den Lehrerberuf ausmachen.

Innerhalb ihrer ersten Zeit am Kepler haben die Praxissemesterstudierenden sich schwerpunktmäßig damit beschäftigt, die Unterrichtsprozesse zu beobachten. Hierbei sei es interessant gewesen zu sehen, wie konzentriert die Schüler arbeiten und wie die Lernprozesse methodisch gestaltet wurden. Veranstaltungen wie die groß angelegte Schülersprecherwahl fanden die fünf Studenten besonders sehenswert, da dies etwas Neues für sie war.

Auf die Frage, was sie von uns, den Schülern, erwarten, erwiderten sie, dass sie ernst genommen werden wollen und auf ehrliches Feedback und Respekt seitens der Schüler hoffen. Die Fünf wünschen sich, dass die Schüler sich nicht verstellen, nur weil sie noch keine Lehrer sind, sondern dass die Schüler sein sollen, wie sie sind.

Die Praxissemesterstudierenden werden bis Ende Januar am Kepler bleiben. Für ihre Zeit an unserer Schule und für ihre weitere Laufbahn wünschen wir ihnen viel Erfolg!

Milorad Miscevic (9a) für die Redaktions-AG

 

Verantwortlich für die Inhalte dieser Seite: Christoph Hagel-Grüner

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