Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

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DiagrammFoerderkonzept

Individuelle Förderung im Unterricht

  • Unterricht ist der Kern unserer Tätigkeit. Alle individuelle Förderung muss hier beginnen. Ziel ist es, den Unterricht so zu gestalten, dass die Schüler und Schülerinnen ihren Stärken und Lernwegen entsprechend Lernfortschritte machen. Hier setzen Maßnahmen im Rahmen von „Lernen lernen“ und Methodentraining ebenso an wie kontinuierliche fachbezogene Fortbildungen zu Themen wie „Innere Differenzierung im Unterricht“ und „Diagnoseinstrumentarium“.
  • Wir bieten jeweils eine zusätzliche Differenzierungsstunde in Deutsch 5 und Latein / Französisch 6.2 an, in denen die Kinder der gesamten Jahrgangsstufe nach Neigung bzw. nach individuellem Leistungsvermögen bei Auflösung der Klassenverbände lernen können.
  • Wir bieten einen Teil der Ergänzungsstunden als integrierte Forder-Förderstunde in bestimmten Fächern in bestimmten Jahrgängen an, die gezielt der Vertiefung einer differenzierten, individuellen Förderung dienen soll.

 

Individuelle Förderung außerhalb des Unterrichts

  • Angesichts zunehmender Heterogenität unserer Schülerschaft bekommt der Aspekt der individuellen Förderung eine immer größere Bedeutung, gerade im Hinblick auf Lernprobleme und diagnostizierte Defizite. Eine bewährte Möglichkeit der individuellen Förderung stellt der von der Schule angebotene zusätzliche Förderunterricht dar, in dem in kleinen Lerngruppen unter Anleitung eines Fachlehrers die Defizite beseitigt werden sollen.
    Wir bieten folgende Förderkurse an:
    • „Lese-Rechtschreib-Schwäche“ - Kurs in 5 und 6 (jahrgangsübergreifend)
      Die SchülerInnen der Jahrgangstufe 5 werden im Haus von einer ausgebildeten Lehrkraft getestet und gegebenenfalls dem Kurs zugeordnet, sodass sie die Unterstützung bekommen können, die für sie wichtig ist. (Ansprechpartnerin: Frau Nattkämper)
    • „Deutsch als Zweitsprache“ - Kurs in 5 und 6 (jahrgangsübergreifend)
    • Mehrsprachige Kinder werden „häufig als Defizitträger wahrgenommen, da sie von Beginn der Schulzeit an mit einsprachig deutschen Kindern verglichen werden, die nur in einer Sprache kommunizieren müssen und die zum Zeitpunkt der Einschulung in der Regel (...) die Unterrichtssprache altersgemäß beherrschen.“ (St. Jeuk: Deutsch als Zweitsprache in der Schule, Kohlhammer-Verlag 2013, S. 11)

      An der weiterführenden Schule zeigen sich vor allem im schriftsprachlichen Ausdruck des Öfteren noch Schwierigkeiten, denen wir mit dem DaZ-Kurs begegnen wollen. (Ansprechpartnerin: Frau Renken)

    • Zusätzliche verpflichtende Förderkurse nach Bedarf in den Hauptfächern
  • Die aktuellen Änderungen der APO SI verpflichten die Gymnasien zu intensiverer individueller Förderung, insbesondere dann, wenn Minderleistungen vorliegen. Hierauf haben wir als Schule reagiert und unser Förderkonzept überarbeitet, indem wir in Abstimmung mit der Schulkonferenz beschlossen haben, seitens der Schule in den Zeugniskonferenzen und am Quartalsende festzulegen, ob ein Schüler am Förderunterricht teilnimmt und in welchem Fach er gefördert wird. Dieser Förderunterricht ist im Stundenplan fest verankert und die Teilnahme ist verbindlich, solange der Förderbedarf besteht.
  • Über ein breites Angebot an Forderkursen (Stärken erkennen und fordern) bieten wir den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit ihren Neigungen zu folgen und ihr (Begabungs-) Potenzial auszuschöpfen. Folgende Angebote können genutzt werden:
    • Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften> (Siehe das aktuelle vielfältige AG-Angebot auf der Kepler- Homepage!)
    • Forderkurse in den Fremdsprachen (Begabungsförderung im Rahmen von AGs)
      • Creative English (Klasse 6-8)
      • Le francais, c’est cool (Klasse 7)
      • Zertifizierungskurse (DELF- / Cambridge- / DELE- Zertifikat/ English for Business – nur OS)
    • Mathe für kleine Asse
    • Teilnahmemöglichkeit an Wettbewerben
  • „Projekt X“
    Es bietet den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7 bis 9 ein Forum für ihre besonderen Interessenslagen, Talente und Begabungen. In Teams oder auch alleine arbeiten sie an selbstgewählten Projekten. Dabei erhalten sie die notwendige Unterstützung durch die sie begleitende zuständige Lehrkraft.
  • Teilnahmemöglichkeit an Wettbewerben
    • The Big Challenge (Klasse 5 u. 6)
    • Bundeswettbewerb Fremdsprachen (freiwillig ab Klasse 6)
    • Känguru-Wettbewerb (Mathematik-Wettbewerb), Kepler-Mathematik-Olympiade, Mathe-Trainingslager
    • Internationale Physik-Olympiade, freestyle-physics
    • Internationale Chemie-Olympiade, DECHEMAX, Schülerwettbewerb der RWE-Stiftung
    • National Geographic - Erdkunde-Wettbewerb
    • Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten, Schülerwettbewerb zur politischen Bildung
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    Lernberatung

  • Lernberatung durch die Fachlehrer
    Jeder Lehrer ist natürlich Lernberater der von ihm unterrichteten Kinder und bietet neben den Gesprächen an Elternsprechtagen individuell vereinbarte Sprechstunden an, um mit Eltern und Kindern zu besprechen, wie der Lernweg für das jeweilige Kind am besten gestaltet werden kann. Den Kontakt stellt das Sekretariat her: Tel.: 05451 – 9280
  • Begabungspsychologische Lernbegleitung
    Die „Begabungspsychologische Lernbegleitung“ ergänzt die Arbeit der Beratungslehrer durch den Einsatz der Potenzialdiagnostik TOP („Trainingsgestützte Osnabrücker Potenzialdiagnostik“). Sie ist in der Lage, auf wesentliche Persönlichkeitskompetenzen eines Schülers / einer Schülerin hinzuweisen, um diese zum Aufbau von Motivation und zur Begabungsentfaltung zu nutzen. Zudem liefert die Potenzialdiagnostik Hinweise darauf, welche individuellen Fördermaßnahmen getroffen werden können, um die Begabungen eines Schülers / einer Schülerin entwickeln zu können. Ansprechpartnerin: Frau Brüne
    Den Kontakt stellt das Sekretariat her: Tel.: 05451 – 9280
  • Beratung durch die Beratungslehrer
    Lernbiographien gestalten sich nicht immer einfach oder bruchlos. Es gibt Situationen, da sind nichtfachliche Gründe für ein Lernproblem der Kinder ursächlich verantwortlich, sodass eine fachliche Lernberatung unter Umständen gar nicht ausreicht. Vor diesem Hintergrund können Kinder und Eltern sich vertrauensvoll an zwei ausgebildete Beratungslehrer wenden:
    Stefanie Brüggemann und Sven Göttsche.
    Den Kontakt stellt das Sekretariat her: Tel.: 05451 – 9280
  • Fördergespräche

      • Lernberatungsgespräche
        Lernberatungsgespräche sind immer Gespräche mit dem Ziel, dem Kind in seinem individuellen Lernzusammenhang gerecht zu werden und es im Rahmen seiner Möglichkeiten zu unterstützen, insbesondere wenn Lernprobleme offenkundig werden.
      • Gefährdung von Versetzung oder Abschluss bzw. des Verbleibs an der Schule
        In diesem Falle werden gezielt individuelle Förderpläne in Absprache mit den betroffenen Schülern/-innen (Selbsteinschätzung) und den Eltern erstellt. Konkrete Maßnahmen werden vereinbart und dokumentiert (Lernvertrag), die von den Schülern durchgeführt werden sollen. Die Ergebnisse werden dann in einem weiteren Fördergespräch eingefordert und überprüft.

    Verantwortlich: KREG

    Stand: 30.09.2015

 

Verantwortlich für die Inhalte dieser Seite: Brigitte Kremer-Grabe

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