Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

Brief Wilhelmstraße 210, 49477 Ibbenbüren    Hoerer 05451 / 9280    Klammeraffe mail@kepler-gymnasium.de

SoWi100x100Politik / Wirtschaft und Sozialwissenschaften

Juniorwahl

"Das Ibbenbürener Goethe-Gymnasium und das Johannes-Kepler-Gymnasium boten ihren Schülern vor der Bundestagswahl die Möglichkeit zur Juniorwahl. Dabei durften die Schüler wie bei der „echten“ Wahl mit Erst- und Zweitstimme abstimmen. Die Ergebnisse ihrer Wahl übermittelten beide Schulen jetzt. 

Das Ibbenbürener Johannes-Kepler-Gymnasium veranstaltete die Juniorwahl für seine Schüler der Stufen 9, EP, Q1 und Q2 wie schon bei der Landtagswahl auch zur Bundestagswahl. Insgesamt waren 704 Schüler wahlberechtigt, 631 Stimmen wurden abgegeben, davon 627 gültige. Die Wahlbeteiligung lag demnach bei 89,6 Prozent und damit deutlich über dem Wert der Bundestagswahl. 

Das Direktmandat der Kepler-Schüler hätte demnach der SPD-Mann Jürgen Coße erhalten. Er lag bei fast 35 Prozent der Stimmen, dicht gefolgt vom Grünen Jan-Niklas Gesenhues. Der Stimmanteil von Anja Karliczek lag bei etwa 20 Prozent. Bei den Zweitstimmen stellte sich Bündnis 90/Die Grünen mit 29,35 Prozent als stärkste Kraft heraus. Die SPD erhielt rund 26 Prozent, die CDU rund 23 Prozent. Immerhin: Die AfD hätte im Kepler-Gymnasium mit 2 Prozent den Einzug in den Bundestag klar verfehlt. 

Im Goethe-Gymnasium hatten die Oberstufen-Schüler an zwei Tagen die Möglichkeit, abzustimmen. Nach Erstellung des Wählerverzeichnisses nahmen 274 „Erstwähler“ an der Abstimmung teil. Die Wahlbeteiligung lag mit 87,82 Prozent auch hier über der Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl (76,2 Prozent). 

Abweichend vom vorläufigen amtlichen Endergebnis der tatsächlichen Bundestagswahl haben die Schüler des Goethe-Gymnasiums aber nicht die CDU, sondern, mit knapper Mehrheit, die Grünen (25,55 Prozent) zur stärksten Kraft im Bund gemacht. Bei Betrachtung der Stimmanteile von SPD (25,18 Prozent) und CDU (24,45 Prozent ) ließen sich interessante Koalitionsgespräche erwarten. Die AfD scheiterte auch hier an der 5-Prozent-Hürde. 

Mit 40,88 Prozent der Erststimmen ging das Direktmandat an Jan-Niclas Gesenhues (Die Grünen). Anja Karliczek (CDU) bekam 19,71 Prozent, Jürgen Coße (SPD) 28,47 Prozent. " (IVZ vom 28.09.2017)

 --> zurück

 

Verantwortlich für die Inhalte dieser Seite: Matthias Traub

Zum Seitenanfang
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden.
Datenschutzerklärung Ich bin einverstanden