Johannes-Kepler-Gymnasium Ibbenbüren              

Brief Wilhelmstraße 210, 49477 Ibbenbüren    Hoerer 05451 / 9280    Klammeraffe mail@kepler-gymnasium.de

Schüler des Kepler-Gymnasiums äußern Unverständnis nach Müllsammel-Aktion

Pic p190272h

IBBENBÜREN. Oft genug ist die mediale Berichterstattung gefüllt von Artikeln über die Verschmutzung der Weltmeere und die Auswirkungen auf Flora und Fauna. Schnell seien auch Schuldige ausgemacht, und nur sehr selten komme dabei eine eigene Schuldeinsicht zum Tragen, heißt es in einer Pressemitteilung des Kepler-Gymnasiums über ein Schülerprojekt, das sich mit dem Upcycling von Müll beschäftigte.

„Dass uns hier in Ibbenbüren und mit Sicherheit auch an vielen anderen Orten in Deutschland diese Probleme ebenso betreffen, ist einigen Schülerinnen und Schülern des Johannes-Kepler-Gymnasiums im Zuge der Projekttage mehr als deutlich geworden“, heißt es in der Mitteilung. Die Lehrer Max Schubert, Christian Däumling und Jan Weidner initiierten das Upcycling-Projekt, bei dem es darum gehen sollte, selbst gesammelten Müll kreativ zu verwerten, zum Beispiel in Form von Müllbildern oder Müllskulpturen.

Der erste Tag der Projekttage stand im Zeichen des Sammelns von Müll. Auf zwei Routen entlang der Ledder Straße und Laggenbecker Straße wurden die Projektteilnehmer – ausgestattet mit Bollerwagen, Müllbeuteln und Müllpickern – losgeschickt, um zu sammeln, was sie finden. Die Projektleiter und auch die Schüler hatten vorher keine Vorstellung, wie viel überhaupt zu finden sei.

Das Ergebnis nach zweieinhalb Stunden überraschte und führte die Problematik allen deutlich vor Augen: Sieben volle blaue Säcke und drei Bollerwagen, gefüllt mit Zigarettenschachteln, Tüten, Dosen, Abfällen von Fast-Food-Läden, Plastikflaschen und noch mehr Kleinstmüll, aber auch mit einem Laptopbildschirm und einem Radio.

Der zweite Tag stand im Zeichen der Kreativität. Zunächst wurde der gesammelte Müll gewogen: 82,1 Kilogramm. Anschließend wurde der gesamte Abfall sortiert, das für die Schüler brauchbare Material herausgesucht. Die Projektleiter standen von da an nur beratend zur Seite und unterstützten die Ideen der Teilnehmer, einen Baum aus Müll und einen müllfressenden Roboter zu schaffen.

IVZ vom 17.07.2019

Zum Seitenanfang
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden.
Datenschutzerklärung Ich bin einverstanden